Hannoversches Straßenbahn-Museum e.V.

26. Oldtimertag & Eröffnung Technikwelten im HSM

Am Sonntag, dem 14. August, findet wieder der beliebte Oldtimertag auf dem Gelände des Hannoverschen Straßenbahn-Museums statt. Einst aus der Idee entstanden, auch den Individualverkehr vergangener Zeiten zu präsentieren, werden neben den historischen Bahnen nunmehr zum 26. Male Oldtimer-PKW, Motorräder und Motorroller das weitläufige Gelände beleben.

Das HSM freut sich in diesem Jahr auf die musikalische Untermalung durch die 'Shantyfreunde'. Die Störte-Bäcker aus dem Männerchor der Bäckerinnung Hannover und der Shantychor Isernhagen bringen zusammen maritimes Flair in unseren Kaffeegarten.

Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom ’Café Hohenfels’, das zu diesem Anlass auch Speisen vom Grill anbietet. Weil Familienfreundlichkeit im Straßenbahn-Museum stets großgeschrieben wird, stehen für die jüngsten Besucher der Fahrsimulator, die Kindereisenbahn, ein Spielzimmer und der Sandkasten bereit

Die Anreise zum Museum ist auch mit einem Oldtimerbus möglich. Dabei kommt entweder einer der seltenen ‚Anderthalbdecker‘ oder ein Berliner Doppeldeckerbus zum Einsatz. Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Messebahnhof Laatzen (Stuttgarter Straße) oder um 10:10 Uhr am Haltepunkt Messe/Ost (Expo Plaza). Die Rückfahrt vom Museum startet um 15:00 Uhr. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt beträgt 6,00 Euro, für die Hin- und Rückfahrt 8,00 Euro.

Personen, die ihr Oldtimer-Fahrzeug im Freigelände präsentieren möchten, haben freien Eintritt. Mitfahrende zahlen jeweils einen ermäßigten Eintritt von 5,00 EUR. Besucherinnen und Besucher zahlen den gewohnten Eintrittspreis des Museums: Erwachsene 8,00 EUR, Kinder 4,50 EUR und Familien (Eltern plus eigene Kinder) 21,00 EUR. Der ermäßigte Eintritt beträgt 7,00 EUR.

Feierliche Eröffnung ‘Technikwelten im HSM‘
Nach vielen Jahren Bauzeit öffnen im südlichen Bereich des Museumsgeländes die ‚Technikwelten im HSM‘ offiziell ihre Tore für Besucher. Sie werden ebenfalls am 14. August 2022 um 10:00 Uhr feierlich in Anwesenheit vom Sehnder Bürgermeister Olaf Kruse eröffnet.

In den Technikwelten haben sich das Fernmeldemuseum, das Norddeutsche Museum für HiFi- und Studiontechnik e.V. und das Busmuseum zusammengeschlossen.

Im Fernmeldemuseum, betrieben vom Hannoverschen Fernmeldeclub e.V., findet Fernmeldetechnik ihren Platz, die bis in die Jahre um 1995 aktueller Stand der Technik war. Sie ist in die Fachgebiete Telegrafie-Geschichte, Linientechnik, Vermittlungstechnik, Entstör-Technik, Richtfunktechnik sowie Teilnehmer-Endgeräte aufgeteilt. Ein Großteil der ausgestellten Telefonapparate kann bedient und die komplexen Funktionen bestaunt werden, die sich beispielweise im Fernmeldeamt nach dem einfachen Wählen einer Rufnummer ergeben. So wird alte Technik auch für junge Menschen interessant.

Das Norddeutsche Museums für HiFi- und Studiotechnik präsentiert medienhistorische Geräte und Techniken mit ihren unterschiedlichen Medien und Tonträgern und richtet sich sowohl an Musikfreunde als auch an jene, die an der damals erforderlichen Technik interessiert sind und sich im besten Sinne davon begeistern lassen. Die Dauerausstellung zeigt und erklärt, angefangen beim Grammophon mit Schellack-Schallplatten, die einzelnen Entwicklungsstufen der Technik zum Aufzeichnen und Hören von Musik und Wort. Das Sammlungsgebiet umfasst in verschiedenen Kategorien Geräte und Tonträger analoger und digitaler Techniken zum Aufzeichnen und Hören von Musik und Wort.

Im Busmuseum haben zahlreiche historische Linienbusse eine neue Heimat gefunden. Zu sehen ist die Entwicklung des Busbaus ab den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Neben dem Eintrittspreis für das Straßenbahn-Museum ist für den Besuch ein zusätzlicher Betrag von 2 Euro für Erwachsene sowie ein Euro für Kinder je Museum zu entrichten. Er kann wahlweise schon beim Betreten des Museumsgeländes oder erst später, am Eingang zu den Museen, gezahlt werden.

Weiterführende Informationen zum Museum finden Sie unter: www.tram-museum.de