Mitarbeit im Museum

Das Museum lebt durch die Mitarbeit der Vereinsmitglieder. Pflichtarbeitsstunden gibt es bei uns nicht, jeder widmet dem Verein so viel Zeit, wie er kann und möchte. Unsere wichtigsten Aktivitäten sind die Arbeiten rund um das Museumsgelände, in der Werkstatt und der Besucherbetrieb.

Etwa 40 Vereinsmitglieder sind regelmäßig aktiv, bei der Besucherbetreuung oder im handwerklichen und administrativen Bereich, vor Ort oder Zuhause. Dazu gehören Grünpflege, Schlosser- und Lackierarbeiten, Kassen- und Bistrodienst, Werbung und viel Verwaltungsarbeit.

Keine Männersache
Bei uns sind Frauen nicht nur in der Besucherbetreuung sondern auch im Fahrdienst, der Geländepflege und in der Werkstatt tätig. Zwar sind bei uns Frauen in der Minderzahl, ihr aktiver Einsatz aber ist unbezahlbar.

Fahrbetrieb

Ebenfalls ehrenamtlich: Fahrer und Schaffner - bei uns: Zugbegleiter. An jedem Öffnungstag sind mindestens zwei Straßenbahnwagen mit zwei oder drei Personalen im Einsatz. An starken Tagen sind weitere Wagen unterwegs. Dann benötigen wir weiteres Fahrpersonal, stets auch einen Fahrdienstleiter.

Möchten Sie mitfahren? Voraussetzung sind gute Gesundheit und "regelmäßige" aktive Mitarbeit in der Technik oder im Besucherbetrieb. Dann klappt es auch mit dem Fahrdienst.

Besucherbetreuung

Sonn- und Feiertags 11 Uhr bis 17 Uhr

Wer meint, sie selbst oder er selbst sei für technische Arbeiten nicht geschaffen, kann uns trotzdem vielfältig unterstützen.

Jeden Öffnungstag - also alle Sonntage und Feiertage von April bis Oktober - sind mindestens sechs Vereinsmitglieder für unsere Besucher im Einsatz - an der Museumskasse, im Bistro, bei Führungen. Hier wird ein erheblicher Teil des Geldes erarbeitet, das wir für den Erhalt unserer Fahrzeuge und den weiteren Ausbau des Museums benötigen.

Fahrleitungsbau

Die meisten Straßenbahnen fahren mit Strom aus der Fahrleitung. Waren die Gleisanlagen großteils bereits vorhanden, so mußten wir die Fahrleitungsanlage vollständig selber erstellen - vom Anschließen des Unterwerks mit Trafo, Gleichrichter und Einspeisung über das Aufstellen der Fahrleitungsmasten und das Aufhängen des Fahrdrahtes bis zum Verschweißen oder Überbrücken aller Schienenstöße.

Auch bei diesen Tätigkeiten sind helfende Hände stets willkommen - die elektrischen Facharbeiten führen natürlich nur unsere Fachkräfte durch.

Gleisbau

Wir nutzen die bereits vorhandenen alten Gleise des Kalibergwerkes die über die Jahre durch Neubauabschnitte ergänzt wurden. Straßenbahnen und Eisenbahnen können dieselben Gleise mit 1.435 mm Spurweite befahren.

Damit das Streckennetz betriebsfähig gehalten wird, müssen die vorhandenen Gleisanlagen regelmäßig gewartet werden. Dazu gehört unter anderem das Auswechseln von defekten Schwellen und die Überprüfung und Schmierung von Weichen.

Auch Gleisneubau bewältigen unsere Mitglieder in Eigenleistung: Um den Fahrbetrieb auszubauen, ergänzen und erweitern wir schrittweise die vorhandenen Gleisanlagen. Weitere überdachte Abstellgleise werden verlegt und an das Gleisnetz angeschlossen.

Der ehemalige Lokschuppen der Kali-Werksbahn, ausgestattet mit einer Untersuchungsgrube, wird vor allem für die tägliche Wartung und kurzfristige Arbeiten genutzt. Das Foto zeigt die Arbeiten an einem Drehgestell unseres Rottenkraftwagens - hier mussten wir Fahrzeug und Gestell trennen, um den Antrieb reparieren zu können.

Werkstatt

Fahrzeug-Restaurierung

Die meisten Arbeiten an den Fahrzeugen führen wir selber aus. In zwei Werkhallen mit zusammen etwa 70 m Gleislänge können wir unter Dach an unseren Bahnen arbeiten.

In unserer Hauptwerkstatt, dem ehemaligen Kesselhaus des Kalibergwerkes, sind Sozialräume, Magazin, Tischlerei und Schlosserei in großzügigen Räumen direkt neben dem Werkstattgleis angeordnet. Diese Halle nutzen wir für längerfristige Arbeiten, hier können einzelne Teile ausgebaut und separat aufgearbeitet werden.

Möchten Sie gerne mitmachen?

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