Hannoversches Straßenbahn-Museum
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Profis und Amateure

Wir haben etwa 40 aktive Mitglieder - entsprechend vielfältig sind die Qualifikationen unserer Aktiven. Wir haben Schlosser, Elektriker, Kaufleute, Ingenieure, Studenten und Schüler in unseren Reihen. Längst nicht jeder von uns hat eine technische Ausbildung absolviert und kann doch auch handwerklich mitarbeiten.

An den beiden Arbeitstagen pro Woche - die Samstage und Sonntage - sind jeweils bis zu 20 Mitglieder bei uns tätig. Sicherheitsrelevante Tätigkeiten dürfen natürlich nur von ausgebildeten Fachkräften ausgeführt werden, aber den Pinsel schwingen kann und darf fast jeder.


Die Bahnmeisterei

Wir nutzen die bereits vorhandenen alten Reichsbahngleise des Kalibergwerkes.

Straßenbahnen und Eisenbahnen können dieselben Gleise mit 1.435 mm Spurweite befahren.


Gleisbau

Wir müssen die vorhandenen Gleisanlagen regelmäßig warten, z. B. Schwellen wechseln, und wir müssen Weichen und Kreuzungen für den Betrieb mit Straßenbahnrädern adaptieren - Aufgaben unserer ehrenamtlichen Gleisbauer, die unser Streckennetz betriebsfähig halten.

Auch Gleisneubau bewältigen unsere Mitglieder in Eigenleistung: Um den Fahrbetrieb auszubauen, ergänzen und erweitern wir schrittweise die vorhandenen Gleisanlagen. Weitere überdachte Abstellgleise werden verlegt und an das Gleisnetz angeschlossen, und die vorhandenen Fahrgleise werden mit zwei Wendeschleifen zu einem Rundkurs verbunden.


Fahrleitungsbau

Die meisten Straßenbahnen fahren mit Strom aus der Fahrleitung. Waren die Gleisanlagen großteils bereits vorhanden, so mußten wir die Fahrleitungsanlage vollständig selber erstellen - vom Anschließen des Unterwerks mit Trafo, Gleichrichter und Einspeisung über das Aufstellen der Fahrleitungsmasten und das Aufhängen des Fahrdrahtes bis zum Verschweißen oder Überbrücken aller Schienenstöße.

Auch bei diesen Tätigkeiten sind helfende Hände stets willkommen - die elektrischen Facharbeiten führen natürlich nur unsere elektrischen Fachkräfte durch.


Hauptwerkstätten

Fahrzeug-Restaurierung

Die meisten Arbeiten an den Fahrzeugen führen wir selber aus. In zwei Werkhallen mit zusammen etwa 70 m Gleislänge können wir unter Dach an unseren Bahnen arbeiten.

In unserer Hauptwerkstatt, dem ehemaligen Kesselhaus des Kalibergwerkes, sind Sozialräume, Magazin, Tischlerei und Schlosserei in großzügigen Räumen direkt neben dem Werkstattgleis angeordnet. Diese Halle nutzen wir für längerfristige Arbeiten, hier können einzelne Teile ausgebaut und separat aufgearbeitet werden.

Der ehemalige Lokschuppen der Kali-Werksbahn, ausgestattet mit zwei Untersuchungsgruben, wird vor allem für die tägliche Wartung und kurzfristige Arbeiten genutzt. Das Foto zeigt die Arbeiten an einem Drehgestell unseres Rottenkraftwagens - hier mußten wir Fahrzeug und Gestell trennen, um den Antrieb reparieren zu können.