Hannoversches Straßenbahn-Museum
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Museum für die Straßenbahn

Straßenbahnen

Ein wichtiger Träger der fortschreitenden Industrialisierung und der ausgreifenden Stadtentwicklung am Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts.

Damals konkurrenzlos mußte die Straßenbahn oder Tram seit den 1950er Jahren vielerorts schließlich dem Automobil weichen. Angesagt war selber zu fahren, anstatt sich fahren zu lassen.

Ins Museum

Fast zu spät gründete sich 1970 eine Initiative, dieses scheinbar aussterbende Verkehrsmittel der Nachwelt zu erhalten, und begann, eine Sammlung von Straßenbahnen aus ganz Deutschland zusammengetragen.

Aus dieser Sammlung entsteht seit 1987 das Hannoversche Straßenbahn-Museum: Ein Museum für den Erhalt und die Präsentation dieses einst wichtigsten städtischen Verkehrsmittels.


Unsere Ausstellungen

Die Fahrzeug-Ausstellung

In unseren Ausstellungshallen und auf dem Freigelände präsentieren wir ausgewählte Fahrzeuge aus der Straßenbahngeschichte: Von der Pferdebahn des 19. Jahrhunderts - bei uns nur als Nachbau vorhanden - über die Jahrhundertwende, die Entwicklung zwischen den Weltkriegen und in der Nachkriegszeit, bis zur 'modernen' und doch uralten U-Bahn.

Hauptgebäude

In unserem Hauptgebäude sind Ausstellungen zum technischen und geschichtlichen Umfeld der 'Tram' im Aufbau: Die Entwicklung einzelner Verkehrsbetriebe, technische Aspekte der Straßenbahnen und ein U-Bahn-Stellwerk der Berliner Verkehrs-Gesellschaft. Daneben bieten wir an besonderen Tagen auch Sonderausstellungen und Veranstaltungen für Groß und Klein.


Und sonst?

Sie können sich im Museumsbereich selber umsehen, mit unseren Straßenbahnen mitfahren, an einem Simulator das Fahren und Bremsen üben oder unser Kino besuchen. Wir empfehlen Ihnen zusätzlich die Teilnahme an einer Führung, bei der Ihnen Interessantes rund um die Tram und auch manche Anekdote erzählt wird. Zwischendurch können Sie in unserem Bistro bei Kaffee und Kuchen relaxen oder einen Blick in unser umfangreiches Souvenirangebot werfen.




Straßenbahnen sind Verkehrsmittel



Unsere Straßenbahnen waren und sind Transportmittel - und Sie dürfen einsteigen. An unseren regulären Öffnungstagen fahren wir mindestens im 20-Minuten-Takt, bei Andrang auch häufiger. Zum Einsatz kommen Bahnen der Baujahre 1920 bis 1969 aus verschiedenen Städten. Unsere Fahrstrecke führt entlang alter Werksgebäude und durch den "Hohenfelser Wald", gefahren wird mit Zweirichtungswagen oder Zügen im Pendelbetrieb. Schritt für Schritt ergänzen wir die Gleisanlagen zu einem etwa 3 km langen Rundkurs, auf dem zukünftig dichter 'städtischer' Straßenbahnbetrieb auch mit Einrichtungswagen möglich ist.















Einsteigen und selber fahren

Wie fast alle Tätigkeiten läuft auch der Fahrbetrieb ehrenamtlich: Fahrer und Schaffner (neudeutsch: Zugbegleiter) sind Vereinsmitglieder, die hier als Hobby 'Dienste schieben'. Möchten Sie selber fahren? Sie müssen kein Straßenbahner sein, bei uns fahren Handwerker, Kaufleute, Sachbearbeiter und Ingenieure. Voraussetzung sind eine gute Gesundheit und regelmäßige aktive Mitarbeit. Dann könnten auch Sie unsere Straßenbahnen fahren.